Wir sind wieder da - Die Schülerzeitung des SG ist wieder aktiv!

Zu Beginn des Schuljahres 2021/2022 lebte die Schüler*innenzeitung unter der Leitung von Frau Dzewas wieder auf. Wir – die Redaktion von Blickpunkt – sind engagierte und interessierte Schüler*innen unterschiedlichster Jahrgangsstufen, die Freude am Schreiben und der journalistischen Arbeit mitbringen.

Mit der Wiedergeburt der Schüler*innenzeitung sollte sich auch der Name ändern. „Nackt“ war Geschichte, von nun an nennt sich die Schülerzeitung des Schwalmgymnasiums „Blickpunkt“.

Mit aktuellen und interessanten Themen versuchen wir ein breites Themenspektrum anzubieten.

Du findest uns in der linken Sidebar auf der Homepage des SGs unter "Blickpunkt - News" verlinkt oder direkt unter „www.schuelerzeitung.schwalmgymnasium.de“. Wir freuen uns auf euren Besuch und wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

Solltest du Interesse an der Mitarbeit in der Redaktion haben, komm doch gerne mittwochs in der 30-Minuten-Pause in Raum 126 vorbei. Erst vor kurzem konnten wir unser Team um einige junge Journalist*innen aus der fünften Klasse erweitern.

Liebe Grüße

Eure Redaktion – Blickpunkt

Gesang aus voller Kehle

Nach zwei Jahren Pause dürfen wir endlich wieder singen! Für die Klassen 5a und 5b und ihre Musiklehrerin Frau Sievers war das ein Grund zum Feiern! Deshalb setzten sie die Reihe der Pausenkonzerte auf dem Schulhof mit dem Song „Together“ fort. Begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger dabei mit Cajons, Boomwhackern und Glockenspielen. Die Botschaft des Liedes könnte aktueller kaum sein: „Wir singen zusammen, Hand in Hand; wir singen gemeinsam für Frieden in der Welt!“

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Anne Frank interaktiv

Am Donnerstag, den 7.4.2022, war es endlich so weit: Das Preisgeld, das eine Schülergruppe der damaligen 8. Klasse im Jahr 2020 durch einen Wettbewerbsbeitrag mit dem Titel „Die Konfirmationen: Eine Erfindung aus Ziegenhain erobert die Welt“ gewonnen hatte, konnte für einen Ausflug zur Bildungsstätte Anne Frank eingesetzt werden.

In aller Frühe brachen die Religionskurse von Frau Ludes und Frau Liebau-Holstein am Bahnhof von Treysa auf.  Nach knapp zwei Stunden kamen wir, 19 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 10, in Frankfurt an und marschierten bei strömendem Regen direkt zur Bildungsstätte Anne Frank.

Dort angekommen wurden alle mit Tabletts ausgestattet und die interaktive Ausstellung konnte erkundet werden. Das Museum, besser gesagt das „Lernlabor. Anne Frank. Morgen Mehr“, bot den Schüler*innen und den Lehrerinnen an unterschiedlichen Stationen viel Abwechslung: Neben einigen Wahrnehmungsspielen zu den Themen „Diskriminierung und Antisemitismus – damals und heute“ gab es auch eine 3D Begehung des Verstecks von Anne Frank und ihrer Familie in Amsterdam. Sehr lehrreich und lebendig wurden auch die Probleme „Rassismus“ und „Hatespeech“ aufgegriffen. Nach zwei Stunden intensiver und aktiver Auseinandersetzung mit diesen aktuellen und demokratiebildenden Themen und einem Stadtbummel in Frankfurt kamen die 19 Schüler*innen am frühen Nachmittag wieder im sonnigen Treysa an.

Alle waren sich einig, dass sich sowohl das Mitmachen an dem Wettbewerb des Rotary Clubs zur „Konfirmation in Ziegenhain“ als auch der Besuch der Anne-Frank-Bildungsstätte gelohnt haben und es wurde deutlich, dass sich die Beschäftigung mit geschichtlichen Themen in jedem Falle lohnt. Wir bedanken uns auf diesem Wege noch einmal beim Rotary Club Treysa für das großzügige Preisgeld.  

Für alle Interessierten ist hier noch einmal der Link zu unserem Wettbewerbsbeitrag, einem audiovisuellen Rundgang durch Ziegenhain.

https://ziegenhainer-konfirmation.schwalmgymnasium.de

Zur Schule? Zur Arbeit!

Den jährlich stattfindenden Girls‘ bzw. Boys‘ Day nutzten in diesem Jahr 162 Schülerinnen und Schüler des SG, um in die Berufswelt hineinzuschnuppern. Für einen Tag blieb die Schultasche zu Hause, dafür ging es mit ein wenig Aufregung und viel Spannung im Gepäck „zur Arbeit“. Die Tätigkeitsfelder, die erkundet wurden, waren dabei so unterschiedlich wie die Interessen der Jugendlichen: Von der Apotheke, dem Autohaus, dem TÜV, der Tierarztpraxis, dem Theater, dem Gartencenter, dem Forstamt, der Grundschule, dem Kindergarten oder dem Seniorenheim konnten vielfältige Eindrücke mit nach Hause und in die Schule genommen werden.

Engin Eroglu besucht das Schwalmgymnasium: So funktioniert Europa

„Schulbesuch aus Europa“: Unter diesem Motto war der Abgeordnete des Europäischen Parlaments zu Gast im Schwalm-Gymnasium in Schwalmstadt-Treysa.

Interesse an Politik wecken.
Das Interesse der Jugendlichen für Politik und an der parlamentarischen Demokratie zu wecken – das ist dem Europaabgeordneten Engin Eroglu ein großes Anliegen. Deshalb machte Eroglu (FREIE WÄHLER) im Rahmen seiner Sommertour auch Station in der „Ascheröder Straße“ in Treysa.

Europa bekommt ein Gesicht.
„Es ist wichtig für unsere Schüler, dass Europa ein Gesicht bekommt“, freute sich der Oberstudienrat Andreas Göbel über den Besuch des Politikers. Dieser informierte sich zunächst über das dortige politische Bildungsangebot. Das Thema Europa - so berichtete Alexandra Hellmig, Fachsprecherin für Politik und Wirtschaft - wird gerade im Leistungskurs behandelt und so passt der Besuch des Abgeordneten genau in unseren Plan.

Der Abgeordnete erklärte den Jugendlichen der Klasse 12 in einer Power-Point Präsentation anschaulich, wie sich die Politik in Europa zusammensetzt, wie aus den Ländern 705 Abgeordnete nach Brüssel geschickt werden, welche Fraktionen dort vertreten sind und wie die typische Arbeitswoche eines Parlamentariers aussieht. Es gab in vielen Punkten vielfältige Meinungen. Mitunter werde im Parlament, der Kommision und dem Rat kontrovers gestritten und diskutiert.

Aber: „Das ist Demokratie, das ist Politik.“ erklärt der stellvertretende Bundesvorsitzender der FREIE WÄHLER.

Viele Schülerfragen.
Nach einem Crashkurs zum politischen System rief Engin Eroglu die Schüler dazu auf, „alles zu fragen, was ihr immer schon wissen wolltet von der Politik“. Und das war einiges. Von der Energiewende bis hin zur Verteidigungspolitik reichten die Themen, die den Jugendlichen unter den Nägeln brannten. Der Schulleiter, Mario Cimiotti freute sich besonders, dass viele Fragen von den Schülern gestellt wurden, das zeigt das politische Interesse des Jahrgangs, so Cimiotti.

Engin Eroglu beantwortet alle Fragen zur vollsten Zufriedenheit der Schülerinnen und Schülern und freut sich bereits auf den nächsten Schulbesuch, „denn Politik hat ja auch einen Bildungsauftrag“, so der Abgeordnete abschließend.

77 Jahre danach

„Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich an die Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren.“

Diese Worte stammen aus einer der berühmtesten Reden der Deutschen Nachkriegszeit. Es ist die Rede des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker anlässlich des 40. Jahrestages der deutschen Kapitulation, gehalten am 8. Mai 1985 vor den Abgeordneten des Bundestages. Diese Rede ist deswegen ein Meilenstein der deutschen Nachkriegsgeschichte, weil sie sich sehr direkt mit den Verbrechen Deutschlands vor und während des Zweiten Weltkrieges auseinandersetzt und die Gräueltaten der Nationalsozialisten klar benennt.

Der Krieg, an dessen Ende wir heute denken, ist ein Krieg der negativen Superlative. Insgesamt starben bis zu 70 Millionen Menschen (ca. die heutige Bevölkerungszahl von Frankreich), davon 45 Millionen Zivilisten. Polen verlor 15% seiner Bevölkerung. Die europäischen Juden wurden durch die industrielle Deportierung, Gewaltverbrechen und Ermordung auf nur noch eine Millionen Juden reduziert – rund sechs Millionen Juden wurden also durch die Nazis und deren Helfershelfer abgeschlachtet, hingerichtet und verbrannt.

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In Action bei Stop-Motion

Bei einem Besuch im „Wortreich“ in Bad Hersfeld wurden die Kinder der Klasse 5d zu Regisseuren ihrer eigenen Filme, getreu dem Motto „Daumenkino war früher- heute filmen wir Stop-Motion“. Voll konzentriert, kreativ und mit viel Spaß produzierten die Jungen und Mädchen mit Knetmasse und Legofiguren lustige, abenteuerliche oder gruselige kleine Filme in der Stop-Motion-Technik, bei der einzelne Fotoaufnahmen aneinandergereiht werden, sodass die Illusion eines bewegten Films entsteht.

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