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7.10.2008 : 4:12 (+0200)

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Zeitungsartikel

HNA: Skala von eins bis sechs

SCHWALM. Das Halbjahreszeugnis ist für viele Schüler in der Schwalm mehr als eine Zwischenbilanz. Die Zahlen sind das Treppchen in die Zukunft. Meist sind das die Ziffern von eins bis sechs, zumindest in den Zeugnissen von der dritten bis zur zehnten Jahrgangsstufe. Bei den Viertklässern gesellt sich zum Halbjahreszeugnis zudem die Empfehlung für die weiterführende Schule dazu. Die Zeugnisse füllen auch die Bewerbungsmappen derjenigen, die nach ihrem Abschluss im Sommer auf der Schule nach einem Ausbildungsplatz sind.

   Die Zahlen sollen Eltern wie auch Lehrer Durchblick verschaffen, können sich aber auch wie eine Chiffre auf eine Schülerseele legen und in Schülerbiografien bleibende Spuren hinterlassen.

 

Z…weifel

 

Zweifel hatte Dr. Helmut Bernsmeier, wie die Zeugnisse der Fünft- und Sechstklässler des Schwalmgymnasiums ausfallen würden. Schließlich sei der Druck durch den verkürzten Weg zum Abitur gerade in diesen Jahrgangsstufen am größten. Trotzdem, sagt der Schulleiter des Treysaer Gymnasiums, können sich die Ergebnisse sehen lassen. Wahrscheinlich gehen Eltern wie auch Schüler, vermutet Bernsmeier, ernsthafter ans Werk. (zsx)

 

E…rwartungen

 

Erwartungen gebe es von Seiten der Lehrerschaft wie auch von den Eltern genug, meint Günter Brand, der derzeit als Schulleiter für die Grundschulen in Oberaula, Schwarzenborn und Ottrau zuständig ist.

Das Halbjahreszeugnis könnte für einige Schüler und auch deren Eltern Zeichen setzen, endlich aufzuwachen, gegebenenfalls Leistungen bis zum Sommer zu verbessern. Für andere wiederum sei es die Bescheinigung, dass sie ihren Arbeitsstil beibehalten können. (zsr)

 

U…nsicherheit

 

Unsicherheit gibt’s bei seinen Schülern nicht mehr, meint Gerhard Hosemann. Die meisten seiner Schüler an der Hochlandschule erfahren ihre Bewertung rechtzeitig. Trotzdem, schränkt der Schulleiter der Gilserberger Grundschule ein, es gebe durchaus einige, die wollen ihre Zensuren gar nicht wissen. Die mögen die Überraschung. Andere wiederum nähmen aktiv an dem Prozess der Notenvergabe teil und diskutieren fleißig mit. (zsr)

 

G…elingen

 

Gelingen kann Schule auch, wenn nicht das Damoklesschwert des Sitzenbleibers über den Schülern schwebe, meint Jürgen Reuse. Trotzdem ist das Halbjahreszeugnis eine wichtige Rückmeldung für Eltern und Lehrer. Schüler könnten entsprechend gefördert und gefordert werden, meint der Schulleiter der Steinwaldschule. Eine Empfehlung für Haupt- oder Realschulabschluss bekommen die Schüler der Neukirchener Gesamtschule erst ab der Klasse acht. (zsr)

 

N…eugier

 

Neugier plagt Magnus Riebeling aus Obergrenzebach inzwischen nicht mehr. Der Neunjährige, der die vierte Klasse der Johann-Heinrich-Schwalm-Schule in Obergrenzebach besucht, kennt seine Zensuren eigentlich ganz genau.

Ein wenig Überraschung ist dennoch bei der Zeugnisübergabe mit von der Partie: „Ein Minus oder Plus hinter der genannten Note könnte durchaus noch etwas verändert haben“, meint Magnus. (zsr)

 

I…nformation

 

Informationen über den Leistungsstand der Schüler sollten eigentlich das ganze Schulejahr über fließen, meint Bernhard Schmidt. Allerdings könnten durch schlechte Noten im Halbjahreszeugnis auch Förderpläne in Gang gebracht werden. Das seien Konzepte, erklärt der Schulleiter der Carl-Bantzer-Schule in Ziegenhain, die, speziell auf den Schüler abgestimmt, von Lehrern, Eltern und Schülern erarbeitet werden. (zsr)

 

S…ignale

 

Signale für den augenblicklichen Leistungsstand unserer Schüler, meint Christel-Ruth Kaiser zum Thema Halbjahreszeugnisse. Das sei auch der Zeitpunkt, Probleme zu erkennen und zu fördern, sagt die Schulleiterin der Melanchthon-Schule Steinatal. Allerdings spiegelten Noten nicht den Menschen wider.

Dies sei fest im christlichen Verständnis ihrer Schule verankert, erklärt die Direktorin. (zsr)

 

Schulleiter: Manche gehen

 

SCHWALM. An einigen Schulen gibt es zum Halbjahr Schulleiterwechsel, berichtet das Schulamt. Ulrike Hause von der Palmbergschule Frielendorf wird verabschiedet. Für sie kommt Helga Tietz. Ute Waffenschmidt wechselt von der Grundschule Ottrau nach Felsberg/Gensungen.

   Und Horst Blumenauer von der St-Martin-Schule (Treysa) geht in Altersteilzeit. (hel)

02.02.2007 - 2 Jahre