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SG intern.
Die Schule im "Dritten Reich"
Das schulische Leben gestaltete sich im "Dritten Reich",
gerade wegen der politischen Verhältnisse
im nationalsozialistischen Deutschland, als immer schwieriger.
Die NS- Propaganda hielt natürlich schnell Einzug in den Schulunterricht,
so die nationalsozialistische Rassenlehre sowie paramilitärische Übungen.
Jüdische Schüler wurden drangsaliert und der Schule verwiesen.
Von einem geregelten Schulalltag konnte während des Krieges nicht die Rede sein.
Viele Schüler wurden zum Kriegsdienst an der Front oder wegen Kriegshilfdiensten eingezogen.
Der Unterricht selbst erfuhr durch die häufigen Fliegeralarme erhebliche Störungen.
Da auch der Zugverkehr in den Kriegsjahren beeinträchtigt war,
fiel der Unterricht häufig ganz aus.
Als amerikanische Truppen am 30.März 1945 in Treysa einrückten,
kam das schulische Leben völlig zum Erliegen.
Jedoch wurde ab Dezember 1945 wieder Unterricht im Treysaer Gymnasium angeboten.
Die Nachkriegszeit in der Schule im Januar 1946 hatten viele der Schüler starkes Untergewicht.
Deswegen wurden Schulspeisungen in die Wege geleitet.
Die Schüler bekamen einen halben Liter Milch täglich und wurden monatlich gewogen und gemessen.
Ab Juni 1947 gab es durch die Militärregierung 6 Tage in der Woche Notspeisungen für Kinder
deren Eltern nicht Selbstversorger mit Fleisch, Käse und Gemüse waren.
Zu dieser Zeit besuchten etwa 450 Schüler das Schwalmgymnasium.